Achtung - Änderungen der Fahrerlaubnisklassen seit dem 19.01.2013!
 

Gültigkeit des Führerscheins
Eine Fahrerlaubnis, die vor dem 19. Januar 2013 erworben wurde, behält ihre Gültigkeit im bisherigen Umfang auch beim Umtausch des Dokuments. Sofern der Gültigkeitsbereich einer Klasse erweitert wird, dürfen auch Inhaber eines alten Führerscheins dieser Klasse von der Erweiterung Gebrauch machen. Die Gültigkeit der ab dem 19. Januar 2013 ausgestellten Führerscheine der Klassen B, A, A2. A1 und AM ist auf 15 Jahre befristet. Dieser Befristung bestrifft nur das Dokument. Ein neuer Führerschein (mit neuem Passbild) wird also ausgestellt, ohne dass Schulungen, Prüfungen oder Gesundheitstests vorgelegt werden müssen.


Mit den Klassen A2 und AM wurden zwei neue Fahrerlaubnisklassen eingeführt. Dreirädrige Kraftfahrzeuge (Trikes) sind nun durchgängig den Führerscheinklassen A zugeordnet. Sie dürfen mit Führerscheinen der Klasse B, die nach dem 19. Januar 2013 erworben wurden, nicht mehr gefahren werden.


Wer einen Anhänger hinter einem Kraftfahrzeug der Klasse B mitführen will, kann sich zwischen den Klassen BE und B96 entscheiden, wenn ihm die in der Fahrerlaubnisklasse B eingeschlossen Fahrzeugkomibinationen nicht ausreichen. Die Gültigkeitsbereiche der Klasse B und der Klasse BE sind neu gefasst. Die neue Klasse B96 schließt die Lücke zwischen den neu definierten Klassen B und BE. Sie kann nach Nachweis einer besonderen Ausbildung ohne Prüfung erteilt werden.


>Änderungen je Klasse im Überlick


AM: eine neue Fahrerlaubnisklasse. Sie vereint die bisherigen Klassen M und S. Mit dieser Klasse dürfen Zweiräder, jetzt auch in Beiwagen sowie dreirädrige Kleinkrafträder und vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge gefahren werden.

A1: Auch mit dieser Fahrerlaubnis dürfen nun Krafträder mit Beiwagen und dreirädirge Krafträder mit symmetrisch angeordneten Rädern (sogenannten Trikes) gefahren werden, soweit die Beschränkungen dieser Klasse eingehalten werden. Wer zwei Jahre die Fahrerlaubnis A1 besitzt, benötigt zur Erweiterung auf die Klasse A2 lediglich die praktische Prüfung. Für die Zweiräder dieser Klasse ist eine Beschränkung "Leistungsgewichts" eingeführt.

A2: ersetzt die Klasse A (beschränkt), die Motorleistung und das Verhältnis von Leistung zu Fahrzeug wurden jedoch erhöht. Wer zwei Jahre die Fahrerlaubnis A2 besitzt, benötigt zur Erweiterung auf die Klasse A lediglich die praktische Prüfung.

A: Umfasst alle nicht in den vorher genannten A-Klassen enthaltenen Krafträder, auch mit Beiwagen. Neu ist, dass auch die dreirädrigen Kraftfahrzeuge (Trikes) in diese Klasse aufgenommen wurden.

B: Trikes, die jetzt den Klassen A zugeordnet sind, dürfen Sie mit Klasse B nur fahren, wenn diese der Klasse AM zugeordnet werden oder die Fahrerlaubnis vor dem 19.01.2013 erworben wurde. Weiterhin dürfen Anhänger bis 750 kg zG(zulässige Gesamtmasse) mitgeführt werden. Anhänger über 750 kg zG nur dann, wenn die Fahrzeugkombination 3.500 kg zG nicht überschreitet. Das Verhältnis der Fahrzeugmassen spielt keine Rolle mehr.

B96: Kann mit Nachweis einer Fahrerschulung, ohne Prüfung erworben werden. Hat einen recht kleinen Gültigkeitsbereich.

BE: Hier wird eine Beschränkung der zulässigen Gesamtmasse der Anhänger auf 3.500 eingeführt. Die zulässige Gesamtmasse einer Fahrzeugkombination der Klasse BE kann 7.000 kg also nicht mehr überschreiten. Neben Ahängern dürfen auch Sattelanhänger in einer solchen Kombination zusammengestellt werden.

 
Wissenswertes - Über uns
 

Die Fahrschule Zachmann wurde bereits im Jahr 1985, mit dem Ziel sichere, verantwortungsvolle und umweltbewusste Fahrschüler auszubilden, von Herbert Zachmann gegründet. Seither wurden über 2.000.000 gefahrene Kilometer und mehr als 2000 bestandene Fahrerlaubnisprüfungen absolviert.

Seit dem 1. April 2008 ist Lars Hoffmeister Inhaber der Fahrschule Zachmann und führt die kompetente und sichere Ausbildung fort.


Unsere Leistungen im Überblick:

 
  • - ein freundliches Team, dass sie stets durch die Fahrausbildung begleitet und für Ihre Fragen immer ein offenes Ohr hat.
  • - Ausbildung der Fahrerlaubnisklassen AM, A1, A2, A, B, B96, BE und Mofa.
  • - Umschreibung ausländischer Fahrerlaubnisklassen.
  • - Fahrtraining für ungeübte Fahrer.
  • - Lernen in gemütlichen Räumen mit moderner Technik.
  • - Führerschein ab 17 (Begleitetes Fahren)
  • - Lernen an PC, Laptop oder Pocket-PC für die theoretische Prüfung.
 

Seit dem 4. Januar 2010 muss beim TÜV die theoretische Prüfung am PC abgelegt werden. Während Ihrer Ausbildung begleitet Sie selbstverständlich die gleiche Prüfungsmaske die Sie auch in der theoretischen Prüfung beim TÜV erwartet.
Wir bereiten Sie bestens darauf vor, egal ob beim Lernen in der Fahrschule oder zu Hause mit unserem attraktiven Lernset.

 
Fahrerlaubnisklassen
 

Hier bekommen Sie eine Übersicht über die Fahrerlaubnisklassen die in unserer Fahrschule ausgebildet werden.

KlasseGeltungsbereichVoraussetzungen AM Zweirädrige Kleinkrafträder (auch mit Beiwagen)
- Bauart bestimmte Höchstgeschwindigkeit (bbH) max. 45 km/h und eletkrischer Antrieb
oder
- Verbrennungsmotor mit einem Hubraum von max. 50cm3
oder
- Elektromotor mit maximaler Nenndauerleistung bis zu 4 kW

Fahrräder mit Hilfsmotor
- Bauart bestimmte Höchstgeschwindigkeit max. 45 km/h und elektrischer Antrieb
oder
- Verbrennungsmotor mit einem Hubraum von max. 50cm3,

Dreirädrige Kleinkrafträder und vierrädrige Leicht-Kfz
(max. 350 kg Leermasse, bei Elektrofahrzeugen ohne Batterie)
- Bauart bestimmte Höchstgeschwindigkeit max. 45 km/h
und
- bei Fremdzündungsmotoren (Otto-, Zweitaktmotor) max. 50 cm3 Hubraum
- bei anderen Verbrennungsmotoren (Diesel) maximale Nutzleistung 4kW
- bei Elektromotoren maximale Nenndauerleistung 4 kW
16 Jahre
 
A1 Krafträder (auch mit Beiwagen) bis 125cm3, max. 11kW, Leistung/Gewicht max. 0,1 kW/kg

Dreirädrige Krafträder
mit symmetrisch angeordneten Rädern,
- über 50cm3 bei Verbrennungsmotoren
oder
- bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h und einer Leistung von bis zu 15 kW
16 Jahre
 
A2 Krafträder (auch mit Beiwagen)
- max. 35 kW
- Leistung/Gewicht max. 0,2 kW/kg
18 Jahre
 
A Krafträder (auch mit Beiwagen)
- über 50cm3 oder über 45 km/h bbH

Dreirädrige Kraftfahrzeuge
über 15kW

Dreirädrige Kraftfahrzeuge mit syym. angeordneten Rädern
- über 50cm3 bei Verbrennungsmotoren
oder
- über 45 km/h bbH und über 15 kW
Bei Aufstieg von A2:
20 Jahre

Für dreirädrige Kfz:
21 Jahre

Kraftrad direkt:
24 Jahre
 
B Kfz (ausgenommen Klassen A, A2 und A1)
- bis 3.500 kg zG
- zur Beförderung von nicht mehr als 8 Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut
- auch mit Anhänger bis 750 kg zG
oder
- Anhänger über 750 kg zG, sofern zulässige Gesamtmasse der Kombination max. 3.500kg
18 Jahre
ab 17 Jahre nur mit anerkannten Begleiter
 
B96 Zugfahrzeug der Klasse B und ein Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse über 750 kg, zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination bis 4.250 kg Klasse B
ab 17 wie B und Fahrerschulung (ohne Prüfung)
 
BE Zugfahrzeug der Klasse B und ein Anhänger oder ein Sattelanhänger. Zulässige Gesamtmasse des Anhängers oder Stattelanhängers 3.500 kg. Klasse B
ab 17 wie B
 
 
Antrag auf eine Fahrerlaubnis
 

Damit Sie möglichst schnell die gewünschte Fahrerlaubnis erlangen können, benötigen wir für Ihren Antrag beim Straßenverkehrsamt folgende Unterlagen:

  • - gültigen Sehtest
  • - Bescheinigung über lebensrettende Sofortmaßnahmen
  • - Lichtbild (biometrisch)
  • - gültigen Personalausweis oder Reisepass
  • - Antragsgebühr

Den Antrag füllen wir zusammen mit Ihnen in der Fahrschule aus und wir beantragen für Sie die gewünschte Fahrerlaubnis beim Straßenverkehrsamt.

 
Ausbildung in der Fahrschule
 

Ihre Ausbildung in der Fahrschule setzt sich aus theoretischen Unterricht und praktischen Fahrstunden zusammen. Für beide Ausbildungsteile muss jeweils eine Prüfung beim TÜV absolviert werden.
Hier haben Sie die Möglichkeit sich über die theoretische und praktische Mindestausbildung für die gewünschte Fahrerlaubnisklasse, die Sie bei uns absolvieren können, zu informieren.

 

Mindestdauer (in Stunden) des theoretischen Unterrichts beim Erwerb einer Fahrerlaubnis

 
beantragte Klasse vorhandene Klasse Grundunterricht klassenspezifischer Unterricht Gesamt
 
AM   12 2 14
 
AM L 6 2 8
 
A1, A2 oder A   12 4 16
 
A1, A2 oder A AM oder L 6 4 10
 
B   12 2 14
 
B L, AM, A, A2 oder A1 6 2 8
 
A und B   12 4 + 2 18
 

Eine Unterrichtsstunde entspricht 90 Minuten.

 

Mindestdauer (in Stunden) der besonderen Ausbildungsfahrten (§ 5 Abs. 3 FahrschAusbO)

  Besondere Ausbildungsfahrten A2, A1, A, B A1 auf A, A2 auf A (weniger als 2 Jahre besitz) B auf BE
 
1 Schulung auf Bundes- oder Landstraßen (Überlandschulung, davon eine Fahrt mindestens zwei Stunden zu je 45 Minuten) 5 3 3
 
2 Schulung auf Autobahnen oder auf Kraftfahrstraßen mit Fahrbahnen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind und mindestens zwei Fahrstreifen je Richtung haben (davon eine Fahrt mit mindestens zwei Stunden zu je 45 Minuten und soweit möglich, mindestens eine Stunde zu 45 Minuten auf den oben genannten Straßen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung oder mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung nicht unter 120km/h) 4 2 1
 
3 Schulung bei Dämmerung oder Dunkelheit (zusätzlich zu den Fahrten nach Nr. 1 und 2. mindestens zur Hälfte auf Autobahnen, Bundes- oder Landstraßen in Stunden zu je 45 Minuten) 3 1 1
 

Eine Stunde entspricht 45 Minuten.


Bevor mit den "besonderen Ausbildungsfahrten" begonnen werden kann, muss erst eine Grundausbildung absolviert werden.
Die Anzahl der Fahrstunden hängt von der jeweiligen Lernleistung des Fahrschülers ab.

 

Haben Sie Fragen?  Wir informieren Sie gerne in der Fahrschule.

 
 
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